Neuer Dovenhof

Neuer Dovenhof

Mit dem 1953 und 1962 vorgenommenen Durchbruch der Ost-West-Straße (der heutigen Willy-Brandt-Straße) zur vierspurigen Verkehrsader war auch der Abbruch des ersten Hamburger Kontorhauses, des „Dovenhofs“ – erbaut von dem Rathausarchitekten Martin Haller – verbunden.
An der heutigen Willy-Brandt-Straße, Brandstwiete und Ecke Kleine Reichenstraße entstand im Jahr 1991 der „Neue Dovenhof“, erbaut von den Architekten Kleffel, Köhnholdt und Gundermann.

Baujahr: 1991-1994

Architekten: Konstantin Kleffel, Uwe Köhnholdt und Bernd Gundermann

Zwei sechsgeschossige Querriegel zur Ost-West-Straße und zur Kleinen Reichenstraße, ein zehngeschossiges konvex geschwungenes Hochhaus zur Brandstwiete mit einer großzügigen Vorfahrt und einem überdimensionierten Eingangsportal, das man über eine hohe Außentreppe erreicht, an deren beiden Seiten Lampen in Form von Olympischen Feuern die Treppenstufen begleiten. Hier angeschlossen verläuft wiederum ein sechsgeschossiges Quergebäude, so dass die Gebäude schließlich einen gewaltigen, fast quadratischen, 25 Meter hohen gigantischen glasüberdachten Innenhof umschließen. Zur Ost-West-Straße hin reiht sich der Querriegel als eine geschlossene Front mit streng uniformen, schlichten Fensterreihen, ohne Zugangsbereich. Nur die ersten acht vertikalen Fensterreihen tragen auf Säulen ruhend aus der massiven Fassade heraus und sollen Zugänglichkeit und Offenheit vermitteln.
Die Architekten greifen das charakteristische Baumaterial des Kontorhausviertels, den rotgebrannten Oldenburger Klinker auf, schaffen jedoch gegenüber den lebendigen, reliefartigen Fassaden der klassischen Kontorhäuser eine flächige Fassade mit bündig abschließenden Fenstern.

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