St. Petri Kirche

Erste Erwähnung 1195 als Marktkirche der Handwerkersiedlung am Berg. Neubau als dreischiffige Backstein-Hallenkirche in der ersten Häfte des 14. Jahrhunderts. Der Ostteil wurde um 1327 geweiht, der Turmbau um 1342 begonnen. Von 1418-1419 wurde ein zweites südliches Seitenschiff angebaut, von 1513-1516 ein achteckiger Turmhelm ergänzt.

St. Jacobi Kirche

Erste Erwähnung um 1255. Neubau als Backstein-Hallenkirche seit ca. 1340. Erweitert 1493-1503 durch ein zweites südliches Seitenschiff. 1737-1743 Bau der barocken Westfassade durch Johan Nikolaus Kuhn. 18. Jahrhundert: Anbau der Kirchenschule, heute Gemeindehaus. 1826- 1827 neuer Turmhelm von Hermann Peter Fersenfeldt.

Neuer Dovenhof

Mit dem 1953 und 1962 vorgenommenen Durchbruch der Ost-West-Straße (der heutigen Willy-Brandt-Straße) zur vierspurigen Verkehrsader war auch der Abbruch des ersten Hamburger Kontorhauses, des „Dovenhofs“ – erbaut von dem Rathausarchitekten Martin Haller – verbunden.

Montanhof

Der Montanhof an der städtebaulich markanten Ecke Kattrepel und Niedernstraße erscheint mit seiner dreifach gebrochenen Front und den drei Dreieckserkern an der Stirnseite, die das Gebäude gleichsam auffalten, fast wie ein Kristallgebilde.

Meßberghof / Ballin-Haus

Am historischen Marktplatz Meßberg erwarb im damaligen Sanierungsgebiet, nachdem hier die alten Fachwerkhäuser abgerissen waren, ein Finanzkonsortium den Bauplatz und beauftragte die Brüder Hans und Oskar Gerson mit dem Bau des Ballin-Hauses, benannt nach dem jüdischen Hamburger Reeder Albert Ballin (1857-1918).

Domplatz

Lange vermutete man, dass südlich der St. Petri Kirche die zwischen 817 und 822 n. Chr. errichtete Hammaburg gestanden haben soll. Die 2005-2006 durchgeführten Ausgrabungen zeigten aber, dass es hierfür keine Belege gibt. Es wurde aber das Profil einer großen Wallanlage gefunden, die den gesamten Domplatz umschließt.