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Veranstaltungen im Kontorhausviertel Hamburg

Das Kontorhausviertel Hamburg bietet Interessierten vielseitige Ausstellungs-, Konzert- und Kulturprogramme. Wir möchten Sie einladen diese Angebote zu erleben und veröffentlichen an dieser Stelle Veranstaltungshinweise im Quartier ansässiger Ausrichter.

Veranstaltungshinweise

The best ones make you feel as fearless as Beyoncé,Metropolis Kino, 22.01.2016, 21:15 Uhr

Herzliche Einladung zum Filmprogramm mit Lesung

»The best ones make you feel as fearless as Beyoncé«

Metropolis Kino, Hamburg, Freitag, 22. Januar, 21:15 Uhr

Mit Filmen und Texten von Christian Jankowski, Bronislaw Malinowski, Dirk Meinzer, Pierre-Dominique Gaisseau, Luigi di Gianni, Stefan Panhans, Margarete Riemschneider und Andrea Winkler. (Es lesen Lisa Marie Janke und Jörg Pohl.)

Das Filmprogramm im Metropolis bildet den Abschluss der Ausstellung von Dirk Meinzer, Stefan Panhans und Andrea Winkler in der Galerie Dorothea Schlueter. Es geht um die Ästhetisierung von Kultobjekten, Hexereiwesen, Warenfetischismus, Jäger und Sammler, Gejagte und Verarschte, das gehetzte Wühlen im Wohlstandsklimbim, die Heilsgewissheit, Seekuhtränen, Töpfe, Höhlen und das Phänomen der Autorisierung durch Besessenheit oder allgemeiner Wildheit.

»Papa Wata II«, 2012 (Dirk Meinzer), »I guess I need you baby«, 2015 (Andrea Winkler), »The best ones make you feel as fearless as Beyoncé« 2015 (Stefan Panhans), »Augengott und Heilige Hochzeit« 1953 (Margarete Riemschneider, Lesung), »Die Jagd« 1992/1998 (Christian Jankowski), »Nur Himmel und Dreck« Ausschnitte 1961 (Pierre-Dominique Gaisseau), »Ein Tagebuch im strikten Sinn des Wortes« (Bronislaw Malinowski, Lesung), »Il Culto delle pietre« 1967 (Luigi di Gianni), »Mami Wata I« 2005 plus Lesung (Dirk Meinzer).

ZU DEN FILMEN IM EINZELNEN

(Dauer insgesamt ca. zwei Stunden)

»Papa Wata II«, 2012, von Dirk Meinzer (Intro / Ausschnitt).

Dirk Meinzer hat bereits zwei Arschwackelvideos aufgenommen, eines mit blankem Hintern und einige Jahre später die gleiche Einstellung noch mal, diesmal aber mit frisch tätowierten Arsch (mehrere schwarze Punkte etwa 2 Euro Stück groß). Der Film ist ein Musikvideo zur Band »Atomic-AA« und läuft solange bis sich die Gäste gesetzt haben.

»I guess I need you baby«, 2015, 1:57 Min., von Andrea Winkler.

Eine Video-Skizze aufgenommen auf der Messe Art Basel sowie vor einem Londoner Supermarkt. Die automatische Welle eines defekten Plakatdisplays, wickelt unverdrossen das Bild einer Blondine um seine eigene Achse, man sieht immer nur die Stirn und den Scheitel.

»The best ones make you feel as fearless as Beyoncé«, 2015, 15:30 Min., von Stefan Panhans.

Ein atemloser, nächtlicher Trip durch das verwilderte Innere eines SUV der heillos vollgestopft ist mit allerlei nagelneuem Equipment aus dem Fitness- und Outdoor Shop, Pillen zum Muskelaufbau, Madame Pompadour Einkaufstüten, eingeschweisstem Speck, folkloristischen und esoterischen Objekten, Bergkristallen, und noch so einigem mehr. Begleitet von der Stimme einer dazu monologisierenden Person, die sich fast tierähnlich durch die Gemengelage wühlt. Dieser Film lief in diesem Jahr auf dem 32. Kasseler Dokumentar, Film und Video Fest.

LESUNG, Margarete Riemschneider »Augengott und Heilige Hochzeit« (1953). »Augengott« ist eine religionsgeschichtliche Abhandlung, es geht um die Entzifferung und Übersetzung von Zeichen, Symbolen und die Deutung von Artefakten.

»Die Jagd«, 1:11 Min., von Christian Jankowski.

Jankowski durchquert einen Supermarkt und erlegt mit Pfeil und Bogen diverse Produkte: Joghurtbecher, Brot, ein tief gefrorenes Hähnchen und Margarine.

»Nur Himmel und Dreck« (»Le ciel et la boue«), 86 Min. AUSSCHNITTE! Ca. 10 Min.), von Pierre-Dominique Gaisseau.

Gaisseau bricht 1959 zu einer siebenmonatigen Expedition nach Neuguinea auf. Er wird von eine großen Gruppe Menschen begleitet. Forscher, Soldaten Träger. Die Expedition wird zu Fuß, mit Flössen und Kanus bewältigt. Sie treffen auf Pygmäen, Kopfjäger und Kannibalen. Die Expeditionsteilnehmer leiden unter Insektenschwärmen und werden von Blutegeln geplagt. Als die Reise zu Ende ist, sind drei der Träger gestorben. Acht Männer sind verwundet worden, 22 sind krank.

LESUNG, Bronislaw Malinowski »Ein Tagebuch im strikten Sinn des Wortes«.

Malinowski hat die Anthropologie als Fach wesentlich geprägt. Er propagierte Feldforschungsaufenthalte mit engem Kontakt zu den Informanten über einen langen Zeitraum hinweg. Das Tagebuch, das während seines Aufenthalts in Neuguinea 1914–1918 entstanden ist, ist eine Steilvorlage für alle späteren Reisetagebücher, seien es literarisch, künstlerisch oder eben anthropologisch orientierte Texte.

»Il Culto delle pietre« (Der Kult der Steine), 1967, 18 Min., von Luigi di Gianni.

In Raiano, einem italienischen Dorf, wird San Veneziano verehrt. Der Heilige lebte in den Höhlen nahe dem Dorf, und nach volkstümlicher Überlieferung haben die Steine in den Höhlen dadurch selbst eine therapeutische Kraft erlangt. Die Gläubigen begeben sich in die Höhlen und reiben sich an den Steinen, um auf diese Weise von ihren Krankheiten geheilt zu werden. Der Film erhielt auf dem »Festival dei popoli« in Florenz 1967 den 1. Preis als bester ethnografischer und soziologischer Film.

LESUNG, Dirk Meinzer »Tagebücher«.

Dirk Meinzer war in Tanzania auf der Jagd nach Seekuhtränen, ein Wundertätiges Elixier zur Höllenprotektion, was von Dugongs abgesondert wird, nach mehrmonatigen Aufenthalten im Flussmündungsdelta des Rufiji gelingt es ihm nur für wenige Augenblicke die Seekühe zu sehen. Die ortsansässigen Hexer sind hilfsbereit, aber Meinzer hat kein Glück.

Gleichzeitig als Film »Mami Wata I«, 12 min., 2005.

Ein Seekuhballet. Erfolgreicher als in Tanzania hat Dirk Meinzer in einem Berliner Zoo zwei Tage im Becken mit Seekühen tauchen und filmen können. Die vorherrschende Farbe des Films ist grün, von Zeit zu Zeit schwebt ein Salatkopf vorbei.

Die Ausstellung in der Galerie ist noch bis einschließlich

Samstag den 23. Januar geöffnet.

1904 mal gesehen seit dem 16.01.2016 | Zuletzt akualisiert am 16.01.2016

FiguRatio, GersonHöger Galerie, 23.01.2016-26.02.2016

Zum Jahresauftakt zeigt die GersonHöger Galerie in ihrer zweiten Ausstellung künstlerische Positionen aus Berlin, Leipzig und Weimar. Im Zentrum von „FiguRatio“ stehen sowohl die Unterschiede als auch die Gemeinsamkeiten der drei Maler Rayk Goetze, Stefan Schiek und Marc Taschowsky, die mit ihren Bildwelten thematisch wie auch technisch stark diversifizierte Ansätze verfolgen.Doch trotz dieser deutlichen Differenzen werden ihre Werke in der Ausstellung mittels der Auseinandersetzung mit figurativer Malerei auf einen gemeinsamen Nenner gebracht.

Rayk Goetze beschäftigt sich von rohem, eher markierenden Setzungen singulärer Pinselstriche bis hin zu altmeisterlichen Ausformulierungen mit der mythischen, spirituellen Darstellung menschlicher Wesen. Die starken Farbkontraste in die Unterteilung in Module bewirkt eine Rythmisierung des Bildraumes. Die große Flächigkeit der Hintergründe steht dabei nicht nur im Kontrast zu den figürlichen Motiven im Vordergrund, sondern dient ebenso als Nährboden für seine Figurationen.

Stefan Schieks Bildwelten haben einen gesellschaftskritischen Charakter und thematisieren Aspekte der Politik, Umwelt und sozialer Missstände. Auf den ersten Blick wirken diese bunten Farbwelten freundlich und heiter, sind ästhetisch ansprechend. Bei der näheren Betrachtung zeigen diese ein anderes Gesicht.

Verfremdete Figuren, die Jedermann sein könnten befinden sich an nicht definierbaren Schauplätzen. Vereinfacht dargestellte Wesen in Schutzkleidung, eingebettet in eine kühle Landschaft aus Wäldern, Industrie, irgendwo im Nirgendwo. Die Kontroverse zwischen visueller Wahrnehmung und inhaltlichem Charakter seiner Bilder stehen im Zentrum seines künstlerischen Schaffens.

Marc Taschowsky bedient sich für seine Bildwelten motivisch an den letzten Jahrzehnten Popkultur. Bekannte Figuren wie Biene Maya, Kermit der Frosch, oder Comic-Helden der 1980er Jahre sind die Protagonisten seiner Werke. Dabei handelt es sich nicht nur um süße Zitate beliebter Kindheitshelden. Die Tragik dieser Figurationen kommt erst auf den zweiten Blick zum Ausdruck. Kritische Themen, die unsere Gesellschaft von Kindern fern zu halten versucht, greift Tschakowsky mit bunter, kindlicher Bildsprache auf. Jede Figur kann als moderner Archetyp betrachtet werden. Man könnte die symbolträchtigen Werke fast als eine Art allegorische Darstellung der Moderne begreifen.

1928 mal gesehen seit dem 13.01.2016 | Zuletzt akualisiert am 13.01.2016

Orgelkonzert-Abschied von Kirchenmusikdirektor Rudolf Kelber, Hauptkirche St. Jacobi, Do., 31.12.2015, 20 Uhr

Nicht nur das Jahr 2015 wird mit diesem Konzert verabschiedet, auch für Kirchenmusikdirektor Rudolf Kelber ist dieses Konzert ein Abschied – von der Hauptkirche St. Jacobi.Nach den Werken von Johann Sebastian Bach gespielt auf der Arp-Schnitger-Orgel von 1693 begibt Rudolf Kelber sich in den Ruhestand.


Vorverkauf hier und Abendkasse: € 10 (erm. € 7)

2322 mal gesehen seit dem 03.11.2015 | Zuletzt akualisiert am 03.11.2015

Weihnachtsoratorium Jauchzet! Frohlocket!, Hauptkirche St. Jacobi, Sa., 19.12.2015, 19 Uhr

Der Bach-Klassiker kommt auch dieses Jahr zur Aufführung: Am Samstag, den 19. Dezember um 19 Uhr wird gejauchzt und frohlockt mit Pauken und Trompeten.Die feierlichen Engelschöre, bekannten Melodien und die vertonte Weihnachtsgeschichte lassen Vorfreude auf das Fest aufkommen… So beginnt Weihnachten! Zusätzlich gibt es die Bach-Kantate BWV 110 "Unser Mund sei voll Lachens".


Karten gibt es im Vorverkauf hier und an der Abendkasse für € 14-35 (erm. € 9-28).


Mit den Solisten Santa Bulatova (Sopran), Judith Thielsen (Alt), Timo Rößner (Tenor) und Felix Speer (Bass) sowie der Kantorei St. Jacobi und dem Concertone Hamburg unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Rudolf Kelber.

2323 mal gesehen seit dem 03.11.2015 | Zuletzt akualisiert am 03.11.2015

Doublepulse, Halle 424-jazztracks 424, Sa., 12.12.2015, 20 Uhr

Denn wenn es keiner Worte (mehr) für ein Zusammenspiel auf höchstem Niveau bedarf, entstehen scheinbar schwerelose Momente voller musikalischer Magie.


Boriana Dimitrova (Saxophone, Flöte)

Niels-Henrik Heinsohn (Schlagzeug)


Boriana Dimitrova und Niels-Henrik Heinsohn im Duo Doublepulse - das sind ihr kraftvolles, expressives Saxophon und sein präzises Schlagzeug in einem furiosen Tanz komplexer rhythmischer Figuren. Die Band nutzt dabei auch die instrumentellen Möglichkeiten aktueller Elektronik, ohne dass die Elektronik eine dominante Rolle einnimmt. Elemente aus der klassischen und der Neuen Musik treffen auf Jazz-Idiome und verschmelzen zu einem musikalischen Feuerwerk.


Einlass: 19h

Konzert: 20h

Eintritt: 15 Euro / 10 Euro


VVK: Persönliche Abholung in der Halle 424 von Mo - Fr, 9.30 - 17 Uhr, Stockmeyerstraße 43, Tor 24;

Telefonische Bestellung: 040 / 66 97 62 55 und per Email.


Karten auch an der Abendkasse

2236 mal gesehen seit dem 19.11.2015 | Zuletzt akualisiert am 19.11.2015

Feierabendkonzert im Oberhafen, Mi., 16.12.2015

„Meine Ruh' ist hin“

Programm:

Ein syphiliskranker Komponist und eine sensationelle Instrumentenerfindung, die aus der Zeit fiel – Franz Schuberts Sonate für Arpeggione entstand unter keinem guten Stern.Traurig und heiter zugleich berührt sie zutiefst.Schuberts psychische Disposition war überaus fragil, als er die Arpeggione-Sonate komponierte, vielleicht stand ihm deshalb das fehleranfällige Instrument so nahe. Schubert verwandelte durch große Ehrlichkeit Schwächen ins Stärken. Konzert mit einer Einführung durch Ulrich Bildstein, Schauspieler. Es musizieren Franck-Thomas Link, Klavier, und Johannes Krebs, Violoncello.

Karten:

Vorverkauf 8 Euro / Abendkasse 10 Euro

Gastronomie und Abendkasse 17 h, Konzert 18 h, Lounge 19 h

Ticketbestellung mit Sitzplatzwahl über tickets@feierabendkonzert.de und Telefon 040 / 66 97 62 55 17

Abendkasse und Gastro sind ab 17 h geöffnet.

Für Getränke und einen kleinen Imbiss ist gesorgt.

Halle 424, Stockmeyerstraße 43, Tor 24, 20457 Hamburg

Weitere Informationen finden Sie hier.

2497 mal gesehen seit dem 22.10.2015 | Zuletzt akualisiert am 22.10.2015

Alpenländische Weihnachtsmusik, Hauptkirche St. Jacobi, So., 13.12.2015, 18 Uhr

Alpenländische Adventsmusik im Kerzenschein mit Liedern im typisch alpinen Stil und Werken von Michael und Joseph Haydn,W. A. Mozart und Gregor Josef Werner mit dem Vokalensemble St. Jacobi am 3. Advent um 18:00 Uhr.Die Stubnmusi besteht diesmal aus Hauptpastorin Kleist, Gitarre und Rudolf Kelber an der Zither.


Vorverkauf hier und Abendkasse: € 20 (erm. € 14)


2329 mal gesehen seit dem 03.11.2015 | Zuletzt akualisiert am 03.11.2015

Weihnachtsmarkt Hauptkirche St. Jacobi, Sa., 28.11.2015

Der Samstag vor dem 1. Advent ist seit etlichen Jahren fest verknüpft mit dem Weihnachtsmarkt im Kirchenschiff der Hauptkirche St. Jacobi.
Die besondere Atmosphäre zieht Jahr für Jahr Hunderte von Besuchenden an, die sich im Südschiff bei Glühwein, Würstchen und leckeren Kuchen stärken und im Hauptschiff Geschenke kaufen. So laden wir auch in diesem Jahr ein zu einer Kombination aus Weihnachtsmarktbummel und Ruhe. Zwischen den alten Säulen und mit freiem Blick auf Altäre und Kirchenfenster präsentieren sich erneut verschiedene Händler mit ihren Waren. Neben den selbstgestrickten Socken vom Handarbeitskreis der Gemeinde gibt es echten Dresdner Stollen sowie viele andere Dinge zum Anschauen, Anziehen oder Aufessen.

Daneben bekommen auch in 2015 karitative Einrichtungen wieder die Gelegenheit, sich zu präsentieren. In diesem Jahr werden die „hoffnungsorte hamburg“ (ehemals: Stadtmission) den Erlös des Weihnachtsmarktes erhalten.

2474 mal gesehen seit dem 22.10.2015 | Zuletzt akualisiert am 22.10.2015

Nachts allein im Atelier, Evelyn Drewes | Galerie, Sa., 28.12.2015-15.01.2016

Zum Abschluss eines spannenden Kunstjahres zeigt Evelyn Drewes | Galerie zum Jahresende vom 28. November 2015 - 15. Januar 2016 eine Auswahl von neuen Arbeiten der Künstler der Galerie.Der Titel der Ausstellung "Nachts allein im Atelier" knüpft an die gleichnamige Ausstellung von 2011 an, bei der die Galerie schon damals eine Art "Best-of" des künstlerischen Portfolios präsentierte. Auch in diesem Jahr wird mit dieser Jahresendausstellung die Bandbreite der verschiedenen künstlerischen Positionen verdeutlicht.

Mehr Informationen

2185 mal gesehen seit dem 26.11.2015 | Zuletzt akualisiert am 26.11.2015

Konzert zum Totensonntag, Hauptkirche St. Jacobi, So., 22.11.2015

Johannes Brahms "Ein Deutsches Requiem"

Lili Boulanger „Du fond de l’abîme“

Die ultimative Aufführung des geistlichen Hauptwerks von Johannes Brahms wird zum Ende seiner Amtszeit von Kirchenmusikdirektor Rudolf Kelber angestrebt.
Mit dem Psalm 130 von Lili Boulanger (1893–1918) erhält Brahms ein impressionistisches Vorspiel. „Du fond de l’abîme“, so heißt das Stück, ist ein „De profundis“ aus der Feder einer der bedeutendsten Komponistinnen der Musikgeschichte überhaupt. Sie und ihre Schwester Nadia waren das Traum-Geschwisterpaar des Jahrhundertbeginns in Paris. Lili starb frühzeitig, Nadia lebte bis 1979 und war gefragte Lehrerin vieler prominenter Komponisten und Dirigenten, u. a. von Leonard Bernstein.

Mit:

Tanya Aspelmeier, Sopran | Anna Haase, Mezzosopran | Martin Berner, Bariton | Kantorei St. Jacobi | Concertone Hamburg

Leitung: Rudolf Kelber

Vorverkauf www.konzertkassegerdes.de: € 14-35 (erm. € 9-28)  und Abendkasse

2475 mal gesehen seit dem 22.10.2015 | Zuletzt akualisiert am 22.10.2015

Orchesterkonzert, Halle 424, Fr., 20.11.2015, 19:30 Uhr

In der Halle 424 gibt es Gelegenheit, eine exklusive Preview auf das erste offizielle Konzert eines spannenden, gerade neu gegründeten Kammerorchsters werfen zu dürfen.Möglich wird dies, weil die 40 Profimusiker im Alter von 18 bis 30 Jahren davor eine Woche lang in der Halle 424 proben und danach ihre Werkstatt öffnen, um als Dankeschön eine öffentliche Generalprobe in der Halle 424 spielen. Die traditionellen Strukturen des klassischen Konzertes werden aufgebrochen, wenn sich das leger gekleidete Orchester in der Mitte des Raumes platziert und die Ouvertüre erklingt: eine Komposition von Konstantin Heuer (Jahrgang 1989), die klassische Klänge mit Live-Elektronik kombiniert. Die Solistin Tanja Tetzlaff präsentiert anschließend Robert Schumanns Cellokonzert und als letztes erklingt Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 3, dirigiert von Thomas Klug.Die Halle 424 ist eine alte Stückguthalle im Oberhafen, Hamburgs neuem Kreativquartier zwischen Deichtorhallen, Großmarkt und Hafencity. Hafenromantik und klassische Musik ergänzen sich perfekt, die Akustik ist hervorragend, die Halle ist geheizt. Ein spannender Abend für Konzertgänger, die Entdeckungen abseits der gewohnen Bahnen suchen.

Konstantin Heuer (*1989)

Auftragswerk für Kammerorchester und Live-Elektronik

Robert Schumann (1810-1856)

Konzert für Violoncello und Orchester in a-moll op. 129

Solistin: Tanja Tetzlaff

Ludwig van Beethoven (1770-1827) Sinfonie Nr. 3 in Es-Dur op. 55, Eroica

ensemble reflektor

Dirigent: Thomas Klug

Der Eintritt ist frei.


Wegbeschreibung:

Halle 424, Stockmeyerstraße 43, Tor 24, 20457 Hamburg

Von der HafenCity oder den Deichtorhallen ist der Oberhafen in 5 Minuten erreicht. Hinter der Oberhafenkantine geht es entlang der linken Laderampe 250 m geradeaus bis zum blauen Tor 24 der Güterhalle 4.

Parken: direkt in der Stockmeyerstraße oder auf dem Parkplatz der Deichtorhallen.

HVV: U1 Steinstraße, Hauptbahnhof oder U4 HafenCity Universität

Weitere Informationen finden Sie hier.


2364 mal gesehen seit dem 27.10.2015 | Zuletzt akualisiert am 28.10.2015

Benefizkonzert Hauptkirche St. Jacobi, Mo., 16.11.2015

Mendelssohn Bartholdy, Schubert und Brahms

Der 32-jährige Violinist Ilian Garnetz und der erste Solocellist des NDR Sinfonie-Orchesters Christopher Franzius spielen mit dem Simeon Orchester unter der Leitung von Rudolf Kelber. Felix Mendelssohn Bartholdy: Ouvertüre in h-moll, op. 26 „Die Hebriden“, Franz Schubert: Sinfonie h-moll, D 759 „Die Unvollendete“, Johannes Brahms: Doppelkonzert a-Moll für Violine, Violoncello und Orchester op. 102.

Der Eintritt ist frei – Spenden erbeten. Die Spenden gehen an Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe in den hoffnungsorten hamburg/Verein Stadtmission wie die Bahnhofsmission, den Tagesaufenthalt Herz As und an die migrantenmedizinische Sprechstunde im Wilhelmsburger Nachbarschaftstreff Westend.

Mit:

Ilian Garnetz, Violine | Christopher Franzius, Cello | Simeon Orchester

Leitung: Rudolf Kelber

2476 mal gesehen seit dem 22.10.2015 | Zuletzt akualisiert am 22.10.2015

Gedenkgottesdienst Hauptkirche St. Jacobi, So., 15.11.2015

Unerträglich viele Nachrichten von toten Flüchtlingen haben uns in diesem Jahr erreicht. Flüchtlinge ertrinken oder verdursten beim Überqueren des Mittelmeers, ersticken in Containern oder scheitern an den hohen Zäunen der EU-Grenzen.
Um ihr Recht auf Menschenwürde, um Gerechtigkeit und um unsere Verantwortung geht es im Gedenkgottesdienst für die Toten an den EU-Grenzen, den Hauptpastorin Pröpstin Astrid Kleist, Pastorin Dietlind Jochims (Beauftragte für Menschenrechte, Migration und Flucht), Dietrich Gerstner (Referent für Menschenrechte und Migration im Zentrum für Mission und Ökumene) und die Basisgemeinschaft "Brot und Rosen" gemeinsam am Volkstrauertag um 18 Uhr in der Hauptkirche St. Jacobi gestalten.

2477 mal gesehen seit dem 22.10.2015 | Zuletzt akualisiert am 22.10.2015

Polettos Palazzo, Deichtorplatz, 13.11.2015-06.03.2016

Seit mehr als einem Jahrzehnt kombiniert die Dinner-Show PALAZZO das Beste aus Küche und Entertainment und begeisterte damit bereits knapp 2 Millionen Gäste in ganz Europa. Im Spiegelpalast genießen Sie ein köstliches Vier-Gang-Menü. Abgerundet wird der Abend durch eine Show voller Artistik, Magie und Comedy.

Weitere Informationen finden Sie hier.


2375 mal gesehen seit dem 26.10.2015 | Zuletzt akualisiert am 26.10.2015

INDEX & BERENBERG PREIS FÜR JUNGE KUNST, Do., 12.11.2015–So., 15.11.2015

Eröffnung der Ausstellung am 12.11.2015

21–23 Uhr

Kunsthaus Hamburg, Klosterwall 15, 20095 Hamburg Öffnungszeiten Index: Freitag, Samstag, Sonntag 11-18 Uhr

Sonntag 15.11.2015, 14 Uhr: Führung durch die Ausstellung mit Julia Bunnemann und Elena Winkel

Sonntag 15.11.2015, 15 Uhr: Off The Rails / Lecture Performance mit Dorine van Meel & Tom Duggan

Weitere Informationen finden Sie hier.

2478 mal gesehen seit dem 22.10.2015 | Zuletzt akualisiert am 22.10.2015

Feierabendkonzert im Oberhafen, Mi., 11.11.2015

„Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft“

Programm:

Aus Schlachten und Repressionen erschien eine Sonate, klar und heiter wie ein Bach. Sergej Prokofjews Flötensonate op. 94 wurde zur Sonate für Violine in Zusammenarbeit mit David Oistrach. Den berühmten Geiger hatte Prokofjew am Beginn von dessen Karriere in tiefe Verlegenheit gestürzt. Aber das ist eine andere Geschichte ... Der Faschismus der Nazis und der Totalitarismus der Sowjets machten Prokofjew das Leben schwer. Trotz alledem fand er eine Tonsprache, die vollkommen natürlich und frei wirkt - musikalisch und menschlich ein Triumph.

Es musizieren Maike Schmersahl, Violine, und Franck-Thomas Link, Klavier. Ulrich Bildstein berichtet über die Zeitumstände, in denen die Sonate entstanden ist.

Karten:

Vorverkauf 8 Euro / Abendkasse 10 Euro

Gastronomie und Abendkasse 17 h, Konzert 18 h, Lounge 19 h

Ticketbestellung mit Sitzplatzwahl über tickets@feierabendkonzert.de und Telefon 040 / 66 97 62 55 17

Abendkasse und Gastro sind ab 17 h geöffnet.

Für Getränke und einen kleinen Imbiss ist gesorgt.

Halle 424, Stockmeyerstraße 43, Tor 24, 20457 Hamburg

Weitere Informationen finden Sie hier.

2520 mal gesehen seit dem 20.10.2015 | Zuletzt akualisiert am 22.10.2015

Galerie Conradi, SILKEN TOOL Do., 05.11.2015- Sa., 14.11.2015

Eröffnung am / Opening on

5. November 2015, 19 Uhr / 7pm

Ein Seidenweber hastet 1831 durch die Traboules von Lyon,  geheime Gassen, die die Innenhöfe im Weberviertel verbinden.
Er verschanzt sich mit seinen Kollegen, um sich gegen die Staatsgewalt zu wappnen, die gerade dabei ist, den Kampf um angemessene Bezahlung blutig niederzuschlagen. Als Heimweber werden er und seine Kollegen in die Geschichte eingehen als die ersten Arbeiter, deren Arbeitskraft von Computern ersetzt wurde. Die Lochkarte nutzt einen binären Code in Form von 0-1, um die Prozesse im zu der Zeit gerade eingeführten Jacquard-Webstuhl automatisch zu steuern. Und Maschinen laufen in Fabrikhallen die ganze Nacht, in Geisterschicht.

Silken Tool ist eine Gruppenausstellung in der Galerie Conradi mit fünf jungen Künstlerinnen und Künstlern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die ausgestellten Arbeiten reflektieren eine Auseinandersetzung mit dem Einfluss von Technik auf gesellschaftliche Strukturen und reagieren gestisch und subjektiv auf abstrakte Prozesse.

Galerie Conradi

Admiralitätsstraße 71

20459 Hamburg

Mi-Sa 12-18 Uhr / Wed-Sat 12-6pm

2456 mal gesehen seit dem 22.10.2015 | Zuletzt akualisiert am 22.10.2015

Feier 16. Ausgabe des Magazins Kultur & Gespenster, Fr., 30.10.2015

Die Ausgabe heißt »SOS Fantômes«, weil es auch europäische Geisterjäger gibt, die ihre Arbeit nicht weniger verantwortungsvoll erledigen als ihre amerikanischen Schwestern und Brüder – worüber das vorherige Heft hätte hinwegtäuschen können (Nr. 15: »Ghostbusters«). Gerade aus Frankreich stammen die größten Geisterjäger. Nehmen wir Gilles Deleuze und Félix Guattari. Bekanntermaßen kennen sie sich aus in der Unterwelt und pfeifen auf hierarchischen Strukturen, die Geister der Kontrolle und Disziplin. Sie folgen den Strukturen, die diese Machtkonstellationen durchkreuzen. Vor merkwürdigen Zweckentfremdungen sind natürlich auch sie nicht gefeit. Von genau solchen Merkwürdigkeiten berichtet der erste Artikel dieser Ausgabe. Es handelt sich dabei um eine Auskopplung aus dem Buch Sperrzonen von Eyal Weizman. Er beschreibt, wie die abstrakten Denkübungen der »Tausend Plateaus« sehr erfolgreich von Militärstrategen umgesetzt werden, die, weil Straßen, Türen und Fenster als Passagen zu gefährlich sind, die Soldaten, mit einem Sprengkit ausgestattet, einfach durch Wände gehen lassen.Das Dossier bleibt bei architektonischen Themen, schildert die Geschichte des Stadtverordneten Willi Müller, der sich für die monochromen Wände von Yves Klein im Gelsenkirchener Stadttheater einsetzte. Außerdem wird von einem wundertätigen Möbelstück berichtet, nämlich jenem Runden Tisch, dessen Wirkmächtigkeit die kommunistische Regierung Polens im Jahr 1989 mit der Opposition eine Übereinkunft über die demokratische Neuordnung treffen ließ. Während das anschließende Gespräch über Kunstfelsen für Zoos, Kunstvereine oder den öffentlichen Raum von der aufwendigen Nachahmung der Natur handelt, geht es in einem anderen Beitrag eher gegen die Natur – das Phänomen des »Survival«, dessen bekanntester Vertreter, Rüdiger Nehberg, heute besser als Sir Vival bekannt ist.Wie dringend allgemein Überlebenstechniken nötig sind, macht der Bericht über die Verramschung der Bibliotheksbestände der Kunsthochschule Hamburg deutlich. Da hilft auch das freundliche Interview mit dem Leiter des Literaturarchivs in Marbach nicht, obwohl ...Den vorletzten Abschnitt füllt eine Text-Bild-Strecke zum NSU-Komplex, welche die strukturellen und individuellen Merkwürdigkeiten auf der Personalebene der »Inneren Sicherheit« illustriert. Zum Schluss die Reise in ein Gespensterland: Nepal vor dem Erdbeben. Es gibt außerdem zwei Bildstrecken, eine ist architektonisch-formalistisch, die andere eher modisch (Tom Lamberty ist Fotomodel dieser Bildstrecke).

»SOS Fantômes«

30. Oktober 2015, 20 Uhr

Central Congress

Steinstraße 5, Hamburg

Musikbeschallung von Jan Jelinek, Anna Bertermann und Matthias Meyer

Weitere Informationen finden Sie hier.

2421 mal gesehen seit dem 22.10.2015 | Zuletzt akualisiert am 22.10.2015

Dorothea Schlueter, Galerie, Sa., 24.10.2015-Sa., 28.11.2015

The Carp of the Tench with contributions by Clare Mitten, Louis Benassi and Paul Westcombe

Eröffnung Freitag, 23. Oktober, 18 Uhr

Laufzeit 24. Oktober bis 28. November 2015

»The Carp of the Tench« ist eine verwirrende Formulierung, etwas wie »the Fish of the Fish« oder, um den verschiedenen Gattungen gerecht zu werden, »The Cat of the Dog«.
Im Englischen bezeichnet »Carp« (Karpfen) eine Fischgattung, hat aber eine zweite Bedeutung, nämlich: »to complain« (klagen). Übersetzt man »Tench« ins Deutsche, wird es der Fisch »Schlei«, aber genauso der Fluss »Schlei«. In beiden Sprachen kann der Satz also heißen »The Fish of the Fish« oder »Complaint of the Fish« oder »Fish of the River Schlei«. »The Carp of the Tench« ist ein Textequivalent für die Ausstellung. Denn auch hier wird Form und Inhalt in Variationen durchgespielt und wechselt die Gewichtung. Wir zeigen eine Reihe von Malereien. Verbindendes Element der Bildmotive ist die Variation von Kreisen und Kugelformen, wobei jedes Bild selbstverständlich ein unabhängiges Thema hat. Viele Motive umspielen Themen verfälschter oder bastardisierter Metaphysik, also beispielsweise optische Täuschungen, die abwegige Schlüsse provozieren.

David Fletcher widmet sich ernsthaft, aber auch scherzend genau solchen Konstruktionen. Ein Ausgangspunkt könnte die Erfahrung sein, die man macht, wenn man ein Gemälde von Braque für lange Zeit betrachtet – nach einer Weile glaubt man nämlich, einen Zugang zu diesen physikalisch unmöglichen Räumen zu bekommen, bevor einem das eigene Tun dann genauso unmöglich und absurd erscheint und das Bild einem zu spotten scheint.

Dorothea Schlueter, Galerie

Nora Sdun, Sebastian Reuss

Große Bäckerstraße 4, 20095 Hamburg

Mi. bis Fr. 12–18 Uhr, Sa. 12–15 Uhr

Weitere Informationen finden Sie hier.

2464 mal gesehen seit dem 22.10.2015 | Zuletzt akualisiert am 22.10.2015

Medium Rectangle